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Landesgruppe Niedersachsen / Bremen

Reisertausch und Landesgruppenversammlung Niedersachsen 2016

Es ist schon eine alte Gewohnheit, dass die Landesgruppe Niedersachsen sich zum Reisertausch in Bremen trifft. So auch am Sonntag, dem 30. Januar.

Auf der Versammlung wurden Dr. Ute Hoffmann als Landessprecherin und Volker Deterding als Kassenwart wiedergewählt, Manfred Hallwass wurde zum Stellvertreter gewählt.

Die Gruppe beschloss öffentlichkeitswirksame Aktivitäten zum 25-jährigen Jubiläum des Pomologen-Vereins 2016.

Der Vorschlag, dass Landesgruppenmitglieder in ihrer Nähe einen Baum an einem öffentlichen oder „publikumswirksamen“ Platz pflanzen könnten – mit einem Schild des Pomologen-Vereins und einem Zeitungsartikel dazu – findet überwiegend Zustimmung. Der entsprechende Pressetext, Plakat und Jubiläumsflyer werden (über den Mitglieder­bereich der Homepage des PV bzw. die GS) vom Bundesverein zur Verfügung gestellt.

Das entsprechende Schild mit Logo (Text: „25 Jahre Pomologen-Verein 2016“ und eventuell der jeweilige Sortenname) soll ebenfalls zur Verfügung gestellt werden. Die Landesgruppe plant bis zu 2000 € für diese Pflanzaktion auszugeben. Die Kosten pro gepflanzten Baum inklusive Pfahl, Schild etc. wird mit max. 40 € gefördert. Als Beleg für die erfolgte Pflanzung dient anschließend der Zeitungsartikel, welcher zusammen mit den Kostenbelegen eingereicht wird, um diese Mittel zu erhalten.

Mitglieder, die sich an dieser Aktion beteiligen wollen, melden sich bitte bei Manfred Hallwass.

manfred.hallwass(at)gmx.de


 

Umweltwettbewerb für Schulen und Kitas 2015/16 der Stadt Wolfsburg

Frau Fortak stellte das ausgezeichnete Projekt vor ...
Frau Fortak stellte das ausgezeichnete Projekt vor ...
... und die Schüler und Schülerinnen nahmen den Scheck freudig entgegen
... und die Schüler und Schülerinnen nahmen den Scheck freudig entgegen

Beim Umweltpreis ist die Projektidee der Freien Waldorfschule Wolfsburg »Kinder, Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge auf der Streuobstwiese Detmerode« mit 1.000 Euro prämiert worden. Die Schule wird von dem Preisgeld eine Saftpresse und notwendiges Zubehör anschaffen.

Die Streuobstwiese an den Detmeroder Teichen wurde 2007 gepflanzt und ist seitdem ein Gemeinschaftsprojekt von Pomologen-Verein Niedersachsen, AG Streuobst Königslutter, Agenda-Kreis, BUND, Bürgerverein der Stadt Wolfsburg.

Nun beginnen die Bäume, Früchte zu tragen, und hier kommt die Freie Waldorfschule Wolfsburg mit „ins Boot“. Die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klassen wollen im Herbst Äpfel sammeln, zu Saft und Kuchen verarbeiten und auf den Schulfesten anbieten. Sie wollen sich auch beteiligen an der Pflege der Bäume und der Wiese und die Wiese und ihre Bewohner im Jahreslauf erkunden. Ein Schmetterlingsprojekt und das schon 2013 geförderte Bienenprojekt „Wesensgemäße Bienenhaltung“ stehen damit in engem Zusammenhang.

Zur Preisgeldübergabe waren jeweils zwei Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klasse mit Petra Mühlbauer und den fachlichen Unterstützerinnen, Sabine Fortak und Inga Lüdecke, ins Rathaus geladen worden. Frau Fortak stellte das ausgezeichnete Projekt vor, und die Schüler und Schülerinnen nahmen den Scheck freudig entgegen.


Pomologentreffen in Cuxhaven 2015

Raimar, Michael, Sabine
Raimar, Michael, Sabine
Jens und Eckart
Jens und Eckart
Pomologentreffen in Cuxhaven
Pomologentreffen in Cuxhaven
Pomologentreffen in Cuxhaven
Pomologentreffen in Cuxhaven

Am 16. August kamen bei typisch norddeutschem Wetter – Wind und etwas Regen –  22 Pomologen in den Norden Niedersachsens, um die umfangreiche Obstsortensammlung von Jens Dreyßig kennenzulernen. Ziel des Ausrichtenden ist die Schaffung eines möglichst naturnahen, großflächig angelegten Lebensraumes, auf dem genetische Ressourcen Obst erhalten und gepflegt werden. Das Ganze ist als ein soziales Projekt angelegt, in dem perspektivisch heterogene Bevölkerungsgruppen zusammen arbeiten.

So soll der Erhalt und die Entwicklung des Projekts einen neuen Umgang mit den von Menschen geschaffenen naturnahen Lebensräumen dienen. Dies wird schon jetzt an der vielfältigen Flora sichtbar. So gibt es auf Grund des extensiv genutzten sandigen Bodens mit zum Teil nur leichtem Lehmanteil auch Flächen, die dem Charakter des Magerrasens entsprechen. Hier wiederum finden besondere Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum. Da die erste Mahd ab August auch nur streifenweise durchgeführt wird, kommt dies z.B. den schon selten gewordenen Rebhühnern zugute. Die Baumscheiben wurden mit der Motorsense frei gemäht.

Neben aufgestellten Insektenhotels wird die Anlage durch Imkerei ergänzt. Mit der Zusammenarbeit des NABU Cuxhaven wurden bisher 120 Nisthilfen angebracht, die auch regelmäßig betreut werden.

Die Anpflanzung von Jens Dreyßig befindet sich in Cuxhaven zwischen den Ortsteilen  Sahlenburg und Stickenbüttel in der Gemarkung Bien Galgenberg. Begonnen wurde das Projekt 2003 mit dem Erwerb und der Bepflanzung der ersten kleinen Flächen, die bis heute kontinuierlich erweitert werden. Zur Zeit beträgt die Gesamtfläche 6 Hektar, wovon nur ein Hektar langfristig gepachtet ist. Die übrigen Flächen sind im Eigentum befindlich.

An Fruchtarten wurden bisher ca. 1.000 Äpfel-, 40 Birnen-, 80 Pflaumen- und Zwetschenbäume sowie 40 Kirschen- und 40 Pfirsichbäume gepflanzt. Dazu wurden etwa 20 Beerenobstarten mit ca. 100 Sorten gesetzt. Die Anzahl der Pflanzen spiegelt zu ca. 90 % die Sorten wieder. Nur wenige Sorten wurden mehrfach gepflanzt. Ergänzt wird das Obstsortiment durch exotische Fruchtarten wie Nashi, Kaki, Himalaya-Tibethimbeere, Hunza-Aprikosen und andere Raritäten.

Seit drei Jahren läuft die Sortenbestimmung der erstgepflanzten Bäume durch die Pomologische Kommission des Pomologen-Vereins und zeigt teilweise erschreckende Ergebnisse. So sind in Abhängigkeit von der Herkunft bis zu 30 % Irrläufer dabei. Das jetzt verwendete Pflanzmaterial hingegen kommt überwiegend aus der benachbarten Baumschule Esselborn und die Edelreiser aus dem Erhalter-Netzwerk des Pomologen-Verein. Man geht davon aus, dass die Sorten nun stimmen werden. Gepflanzt werden die auf Sämlingsunterlage veredelten Halbstämme im Herbst. Der Vorteil liegt dabei in dem besseren Start der neuen Wurzeln im kommenden Frühjahr. Alle Bäume werden mit reichlich Kompostsubstrat gesetzt und auf Grund des stetigen Windes mit einem 250 cm langen Pfahl versehen. Der sandige Boden hält kaum Wasser, sodass alle neugepflanzten Bäume im Frühjahr und im Frühsommer bei längeren Trockenperioden regelmäßig gewässert werden müssen. Ab dem dritten Standjahr zeigen die Obstbäume dieses Jahr ein durchweg gutes Triebwachstum. Mit dem fünften Standjahr weisen die Äpfelbäume bereits Fruchtbehang auf.

Jens Dreyßig wendet seit drei Jahren den Öschbergschnitt an. Vorher wurden die bisher gepflanzten Obstbäume schnittmäßig mit betonter Mittelleitachse und untergeordneten Seitenästen erzogen.

In der eingezäunten Anlage, umgeben und unterbrochen durch mehrere Windschutzhecken, konnten sich die Teilnehmer an bereit gestellten Getränken erfrischen sowie mit Grillwürsten, belegten Brötchen, Salaten und Kuchen stärken. Zudem fand ein Austausch von mitgebrachten Apfelfrühsorten statt. Somit erlebten alle Besucher, die z.T. auch aus den Niederlanden angereist waren, bei der Familie Dreyßig in Cuxhaven ein informatives, gut vorbereitetes Pomologentreffen. Und wo geht es das nächste Mal hin – diese Frage wurde öfter gestellt. Auf dem Sortenbestimmungsseminar am Nikolaustag wollen wir das gemeinsam entscheiden.

Carl Esselborn


Obstsortenbestimmungen in Südniedersachsen im Herbst 2014

Die Vielfalt der Kernobstsorten in Südniedersachsen (Foto: LPV)
Die Vielfalt der Kernobstsorten in Südniedersachsen (Foto: LPV)
Sortenbestimmung mit Hans-Joachim Bannier (Pomologenverein) auf dem Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt (Foto: LPV)
Sortenbestimmung mit Hans-Joachim Bannier (Pomologenverein) auf dem Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt (Foto: LPV)
Hans-Joachim Bannier (ganz links), Reiner Deichmann (IG Streuobst, ganz rechts) und weitere Südharzer Obstsortenfreunde bei der „in situ“-Sortenbestimmung (Foto: Jörg Beckmann / IG Streuobst)
Hans-Joachim Bannier (ganz links), Reiner Deichmann (IG Streuobst, ganz rechts) und weitere Südharzer Obstsortenfreunde bei der „in situ“-Sortenbestimmung (Foto: Jörg Beckmann / IG Streuobst)
Nur auf den ersten Blick ähnlich: rotschalige Apfelsorten im Vergleich beim Bestimmungsseminar der Göttinger Baumwarte (Foto: LPV)
Nur auf den ersten Blick ähnlich: rotschalige Apfelsorten im Vergleich beim Bestimmungsseminar der Göttinger Baumwarte (Foto: LPV)

2014 war ein gutes Apfeljahr und somit auch ein günstiges Jahr für die Sorten­bestimmung! Das spiegelte sich in einer Reihe von Veranstaltungen wider, die im abgelaufenen Herbst in Südniedersachsen mit Sortenkennern des Pomologen-Vereins stattfanden:

Den Anfang machte das Streuobstfest am Waldpädagogikzentrum Göttingen / Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) in Reinhausen am 27. September 2014. Die Pomologin Sabine Fortak bestimmte Apfel- und Birnensorten, und der Landschafts­pflegeverband (LPV) Landkreis Göttingen beteiligte sich mit einer Ausstellung gebietstypischer und regionaler Kernobstsorten.

Weiter ging es am ersten Oktoberwochenende mit dem traditionellen Eichsfelder Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt. Hier war der LPV-Stand wieder thematischer Mittelpunkt des Marktgeschehens. Trotz der nunmehr 20. Auflage wurde die Sortenbestimmung durch den Pomologen Hans-Joachim Bannier sowie die obstbauliche Fachberatung erneut stark nachgefragt.

Gleich im Anschluss fand am 6. Oktober ein Apfeltag bei der Interessengemeinschaft Streuobst in Schwiegershausen bei Osterode statt. Dabei wurden sowohl vorher gesammelte Proben bestimmt als auch Bäume auf Wiesen und an Wegen rund um das Streuobstdorf begutachtet. Am Nachmittag hatten dann die Obstanlieferer für den Schwiegershäuser Streuobstapfelsaft Gelegenheit, ihre Früchte direkt zur Bestimmung vorzulegen. Alles in allem konnte Hans-Joachim Bannier an diesem Tag 260 Fruchtmuster abarbeiten.

Den würdigen Abschluss eines obstreichen Herbstes bildete am 18. Oktober ein Sortenseminar am RUZ Reinhausen:
Im Rahmen des diesjährigen Kurses erlernten die angehenden Baumwarte bei Sabine Fortak die Grundlagen zur Beschreibung von Apfelsorten – eine wichtige Voraussetzung beispielsweise für das Bestimmen von Verwechslersorten.

Hubertus Rölleke (LPV Göttingen)


Kirschsortenvielfalt im Göttinger Land

Süßkirschenvielfalt aus Südniedersachsen (Foto: LPV)
Süßkirschenvielfalt aus Südniedersachsen (Foto: LPV)
Sortenbestimmung mit Dr. Annette Braun-Lüllemann (Pomologenverein) und dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (ganz rechts; Foto: LPV)
Sortenbestimmung mit Dr. Annette Braun-Lüllemann (Pomologenverein) und dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (ganz rechts; Foto: LPV)
Annette Braun-Lüllemann (mit Teleskopschere) erläutert die besonderen Ansprüche und Pflegemaßnahmen von Süßkirschbäumen. (Foto: LPV)
Annette Braun-Lüllemann (mit Teleskopschere) erläutert die besonderen Ansprüche und Pflegemaßnahmen von Süßkirschbäumen. (Foto: LPV)

Zahlreiche interessierte Besucher bevölkerten am Sonntag, 29. Juni 2104, die Streuobst­wiese der Realgemeinde Geismar in Göttingen (darunter auch der niedersächsische Umwelt­minister Stefan Wenzel): Der Landschafts­pflege­verband Göttingen hatte gemeinsam mit der Realgemeinde zu einem Aktionstag einge­laden.

Im Mittelpunkt stand die von Dr. Annette Braun-Lüllemann zusammengetragene Sorten­ausstellung, die mit fast 80 Sorten das ganze Spektrum der Kirschenvielfalt in Mittel­deutschland zeigte. Außerdem bestimmte die Pomologin von Besuchern mitgebrachte Früchte. Dieses Angebot nahmen u. a. viele der in den letzten Jahren zu Baumwarten fortgebildeten Aktiven aus dem Streuobst-Arbeitskreis des Landschaftspflegeverbandes wahr.

Die von 2011 bis 2013 mit Unterstützung der niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung und LEADER-Fördermitteln der EU durchgeführte pomologische Inventarisierung der Süß- und Sauerkirschen im Landkreis Göttingen hatte ergeben, dass die Region mit mehr als 70 Sorten eine außergewöhnlich große Vielfalt aufweist. Herausragend ist dabei die Wiederentdeckung der Gelben Herzkirsche: Vom „Vater der Kirschpomologie“, Freiherr von Truchsess, bereits 1819 beschrieben, galt sie seit über 100 Jahren als verschollen !

Alle erhaltenswerten Sorten (darunter auch einige Unbekannte) wurden auf junge Hochstämme aufveredelt und sind nun in den vom Landschaftspflegeverband angelegten Sortengärten dauerhaft gesichert.

Hubertus Rölleke (LPV Göttingen)


Grüne Woche 2014

Johannes Hübotter, Michael Ruhnau, Sabine Fortak
Johannes Hübotter, Michael Ruhnau, Sabine Fortak
Besucher am Stand
Besucher am Stand
Die Bremer Stadtmusikanten
Die Bremer Stadtmusikanten

– Sortenempfehlungen für Hausbesetzer und andere Obstliebhaber

Am 18. Januar war die Landesgruppe Bremen-Niedersachsen des Pomologen-Vereins mit einem Informationsstand auf der Grünen Woche vertreten. Sabine Fortak, Johannes Hübotter und ich hatten uns auf den Weg gemacht, um den Messebesuchern einen kleinen Eindruck von der Vielfalt regionaler Apfelsorten in Niedersachsen und Bremen zu verschaffen.

Eingeladen hatte uns der Verein Gartenhorizonte Niedersachsen, auf dessen Stand wir für einen Tag zu Gast sein durften. Initiator der Aktion war Claus Hufenbach, Vorstandsmitglied des Vereins, der sich in Ihlhorn-Sprengel seit Jahren in einer Streuobst-Initiative für die Anpflanzung und den Erhalt von Obstbäumen in der Landschaft engagiert.

Sabine war es gelungen, eine ganze Anzahl von Apfelsorten für eine Sortenausstellung zusammen zu bekommen, was nach dem letzten schlechten Erntejahr keine Selbstverständlichkeit war. So konnten wir für die Messebesucher das Thema Alte Apfelsorten auch sinnlich erfahrbar machen, und etliche Interessierte wurden von der Farben- und Formenvielfalt der ca. drei Dutzend Sorten geradezu magisch an unseren Stand gezogen. Schnell entspannen sich Gespräche über eigene Erfahrungen mit alten Sorten, und es wurden Fragen nach geeigneten Sorten für Streuobstwiesen oder Gärten gestellt.

Neben den Früchten hatten wir auch die Möglichkeit, das druckfrische Sortenbuch „Alte Obstsorten neu entdeckt für Niedersachsen – Bremen“, das von Mitgliedern der Landesgruppe und Hans-Joachim Bannier erarbeitet worden ist, zu präsentieren. So wurde aus unserem Messeauftritt eine runde Sache, auch wenn die Musikgruppen, die auf den beiden Bühnen der Niedersachsen-Halle versuchten, für Stimmung zu sorgen, Gespräche mit den Messebesuchern immer wieder deutlich erschwerten.

Am Abend kam dann sogar hoher Besuch an unseren Stand. Die Bremer Stadtmusikanten persönlich informierten sich darüber, welche Sorten sie rund um ihr besetztes Räuberhaus am besten anpflanzten könnten. Da halfen wir doch gern.

Michael Ruhnau


Seminar zur Sortenbestimmung

Sortenbestimmungsseminar 2013
Sortenbestimmungsseminar 2013
W. Mertens und S. Fortak (Fotos: G. Schwotzer)
W. Mertens und S. Fortak
(Fotos: G. Schwotzer)

Am 1. Dezember 2013 fand in Bremen das zweite Seminar zur Sortenbestimmung mit Sabine Fortak und Michael Ruhnau als Referenten statt. 12 Teilnehmer waren den ganzen Tag damit beschäftigt, die Aufgaben zu lösen, die ihnen Sabine Fortak gestellt hatte. So ging es darum, aus Mischkisten mit Äpfeln unterschiedlicher Sorten die jeweils zusammengehörigen dem richtigen Sorten­namen zuzuordnen. Dabei hatten die Kisten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.

Eine weitere Aufgabe bestand darin, besonders kleine Früchte unterschiedlicher Sorten auseinander zu sortieren.

Zur Wiederholung wurden die Bestimmungs­merkmale anhand eines Power-Point-Vortrags noch einmal durchgegangen. Dabei wurde allen Teilnehmern deutlich, wie variabel die einzelnen Merkmale bei Äpfeln sein können.

Am Ende des Tages hatten die Teilnehmer wieder viel dazu gelernt, sodass der Wunsch nach einer Fortsetzung in 2014 geäußert wurde.

2014 wird es eine Fortsetzung des Sortenbestimmungs-Seminars am Sonntag, 7. Dezember in der Mosterei Finkenburg in Thedinghausen geben.


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